St. Petersburg

Sankt Petersburg

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Wochenendtrip nach Sankt Petersburg

Ein Wochenendtrip nach Sankt Petersburg ist wie eine Reise in das Herz Russlands. Wie keine andere Stadt atmet die alte Zarenstadt auf dem 60. Breitengrad die Geschichte des Russischen Reiches. Von Peter dem Großen wegen der Sümpfe im Jahr 1703 auf Pfählen erbaut, gilt sie als das Venedig des Nordens. Die letzten beiden Wochen im Juni geht die Sonne nicht unter, sondern taucht auch in der Nacht die Stadt in silbrig schimmerndes Licht. Dann ist sie gekommen, die Zeit der berühmten weißen Nächte von Sankt Petersburg, die Bewohner und Gäste der Stadt auf den Schlossplatz oder an das nahe Ufer der Newa ziehen.

Prachtvolle Bauwerke prägen die Stadt an der finnischen Meerbucht. Beinahe jeder Herrscher hat sich hier mit einem prächtigen Bau verewigt. Alle die Paläste zu sehen, reicht ein Wochenendtrip nach Sankt Petersburg kaum aus. Beeindruckend ist der Peterhof. Er war einst die Sommerresidenz des Stadtgründers, Peters des Großen. Noch heute zeugen die spektakulären Wasserspielen und die ausgedehnten Gartenanlagen vom europäisch beeinflussten Geschmack des Herrschers, der sein Sankt Petersburg als Tor zum Westen erdacht hatte. Prunk und Pracht für seine Stadt unweit der Newa-Mündung hatte er sich von den Schlossanlagen in Frankreich abgeschaut. Ebenfalls europäisch orientiert war eine genau so berühmte Herrscherin, die ihre Spuren in der Metropole an der Newa hinterließ. Wenn Katharina die Große in der Stadt war, residierte sie mit Vorliebe im Katharinenpalast. Doch das Gebäude, das auf die meisten Touristen bei einem Wochenendtrip nach Sankt Petersburg den nachhaltigsten Eindruck macht, ist das Winterpalais. Vom Schlossplatz mit der Alexandersäule ging im Oktober des Jahres 1917 die russische Revolution aus.

Im Gebäudekomplex, zu dem das Winterpalais zählt, ist die Eremitage untergebracht. Das Museum direkt am Ufer der Newa gehört zu den wichtigsten und größten Kunstmuseen in der ganzen Welt. In seinen mehr als 350 Sälen beherbergt es zahllose archäologische Exponate sowie eine bedeutende Sammlung der europäischen Malerei. Werke französische Meister wie Paul Gauguin und Matisse sind hier ebenso vertreten wie die der niederländischen Klassiker Rembrandt und Rubens. Um alle 60.000 Ausstellungsstücke zu betrachten, braucht ein Besucher fast 70 Jahre. Nicht eingerechnet ist dabei die Zeit des Wartens vor dem Museum. Wer ein Wochenendtrip nach Sankt Petersburg plant und in die Eremitage will, sollte versuchen, im Vorfeld an eine Karte für eine der zahllosen Ausstellungen zu gelangen.

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Kultur und Geschichte in Sankt Petersburg

Der berühmteste Boulevard der Stadt ist der Newskij Prospekt. Ihn muss man bei einem Wochenendtrip nach Sankt Petersburg gesehen haben. Die imposante Prachtstrasse mit ihren zahlreichen Shops, Cafes, Restaurants und Pubs ist vier Kilometer lang. Rechts und links der breiten Strasse erheben sich Gebäude in allen klassischen Stilrichtungen der Architektur. Hier reicht die Palette vom Barock über den Klassizismus bis hin zum Jugendstil. Der Weg führt über die Anitschkow-Brücke. Zu erkennen ist sie an den vier bronzenen Skulpturen der Rossbändiger. Weiter geht es zur Kasaner Kathedrale. Der riesige Sakralbau, eines der auffälligsten Gebäude der Stadt, wurde in den Jahren 1801 bis 1811 erbaut und hat unverkennbar den römischen Petersdom zum Vorbild. Seinen Namen verdankt die Kathedrale der Gottesmutter von Kasan. Sie wird in Sankt Petersburg als Heilige verehrt. Wer es bei seinem Spaziergang etwas ruhiger möchte, folgt bei seinem Wochenendtrip nach Sankt Petersburg den Kanälen und kleinen Strassen und Gassen, die durch das verborgene und winklige Sankt Petersburg führen. Einer der zentralen Ausgangspunkte für einen historischen Spazierweg durch das Sankt Petersburg Fjodor Dostojewskis ist der Heumarkt. Von hier führt ein Weg zur Uliza Kasnatschejskaja und weiter zu einer der vielen Adressen, unter der Dostojewski einst wohnte. Er gilt als der große Sohn der Stadt, obwohl er in Moskau geboren wurde. Erst als Student kam er nach Sankt Petersburg und schrieb hier unter anderem "Schuld und Sühne", einen seiner berühmtesten Romane. Den Spuren des Mörders Raskolnikow aus dem Roman kann man als Tourist durch die Straßen der Stadt folgen. Jedes Hotel und jede Touristeninformation hält bei einem Wochenendtrip nach Sankt Petersburg die Route für Besucher bereit. Auch für diesen etwa zwei Stunden dauernden Spaziergang ist der Heumarkt der Ausgangspunkt.

Kaviar und Wodka

Typisch russisch sind Kaviar und Wodka. Das "Wässerchen", wie der Nationalschnaps der Russen auf Deutsch heißt, gibt es in zahllosen Varianten zu kaufen und zu trinken. Berühmt ist die Bar in der Lobby des "Grand Hotel Europe". Denn hier gibt es allein 60 verschiedene Sorten Wodka. Das Hotel befindet sich am Newski Prospekt und ist wegen seiner Größe nicht zu übersehen. Wer bei seinem Wochenendtrip nach Sankt Petersburg etwas ganz Besonderes sucht, der lässt sich in einem guten Restaurant Salat mit Kamschatka-Krabben servieren. Vorsicht teuer! Wesentlich preiswerter, aber ebenso lecker, sind gefüllte Piroschki. Die muss man bei einem Wochenendtrip nach Sankt Petersburg unbedingt kosten. Zu kaufen gibt es die gefüllten Teigtaschen praktisch an jeder Straßenecke. Leckere russische Spezialitäten, wie sibirischen Waldhonig, eingelegte Auberginen oder usbekische Aprikosen findet der Besucher in der Markthalle "Kusnetschnyj rynok". Diese befindet sich in der Nähe der Wladimir-Kathedrale und ist für Touristen ein Muss!